Vorteile auf einen Blick

Heiz- und Wartungskosten

  • EUR 4,- pro qm und Jahr für behagliche Wärme
  • Keine Wartungskosten, da keine Verschleißteile
  • Keine Schornsteinfegerkosten
  • keine regelmäßigen TÜV-Gebühren.

Einsparungen beim Bau

  • kein Schornstein zur Abführung von Rauchgasen
  • kein Kellerraum zur Bevorratung von Brennstoff
  • kein Brenner für Öl oder Gas
  • keine Verrohrung der Immobilie für die Heizkörper
  • keine Filteranlage, da kein CO² oder Feinstaubanfall.

Behaglichkeit / Gesundheit

  • Höchste Behaglichkeit, da überall gleichmäßige Temperatur
  • keine Konvektion
  • keine Luftverwirbelung und daher ideal für Asthmatiker und Allergiker
  • keine Emission von CO² und Feinstaub.

Wirtschaftlichkeit

  • Grundausstattung einer Wohnung kostet ca. 80% einer vergleichbaren Öl- / Gasheizung
  • modular einsetzbar / sukzessive Ausstattung möglich
  • bei Bedarf mobil verwendbar
  • ideal in Kombination mit Solarenergie einsetzbar.

Projekte 2009

  • Pic 1
  • Pic 2
  • Pic 3

 

Übersicht

Energiestandards

Typisierungen von Häusern unter energetischen
Gesichtspunkten

Niedrigenergiehaus
Um den Standard Niedrigenergiehaus zu erreichen, dürfen 70 kWh/(m²a) Heizwärmebedarf nach der seit 1. Februar 2002 in Deutschland geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV) nicht überschritten werden. Diese Verordnung ist seit dem 1. Januar 2009 überholt, da der Energiestandard auf KfW-60-Basis gesenkt wurde.

Passivhaus
Der Standard Passivhaus oder Minergie-P-Standard, legt einen Heizwärmebedarf von maximal 15 kWh/(m²a), Primärenergiebedarf, einschließlich des Haushaltstroms, von unter 120 kWh/(m²a) fest. Der Flächenbezugswert ist die beheizte Wohnfläche. Der Schweizer Minergie-P-Standard weicht leicht von den Anforderungen des Passivhauses ab.

Nullenergiehaus
Der Nullenergiehaus-Standard kommt im Jahresmittel ohne Netto-Energiebezug von außen aus.

Plusenergiehaus
Beim Plusenergiehaus-Standard erfolgt im Jahresmittel eine Netto-Energielieferung nach außen. Ein solches Haus ist dazu mit zahlreichen Solarzellen zur Stromerzeugung ausgestattet; weitere Anlagen sind Sonnenkollektoren, Wärmerückgewinnung und Erdwärmeübertrager. Ein erster Prototyp von Rolf Disch, das „Heliotrop“, wurde 1994 in Freiburg im Breisgau errichtet. Seit 2000 plante und realisierte Disch darüber hinaus eine Siedlung mit 59 Plusenergiehäusern, ebenfalls in Freiburg, in der sogenannten Solarsiedlung.

KfW-40
Der Jahres-Primärenergiebedarf für Warmwasser und Heizung Qp" liegt bei weniger als 40 kWh/(m²a), der Flächenbezugswert ist die Gebäudenutzfläche. Bei KfW-40-Häusern muss der spezifische Transmissionswärmeverlust (HT´) immer mindestens 45 Prozent unter dem in der Energieeinsparverordnung (EnEV) angegebenen Höchstwert liegen. Der Standard ist nach der KfW-Förderbank benannt.

KfW-60
Der Jahres-Primärenergiebedarf für Warmwasser und Heizung Qp" liegt bei weniger als 60 kWh/(m²a), der Flächenbezugswert ist die Gebäudenutzfläche. Bei KfW-60-Häusern muss der spezifische Transmissionswärmeverlust (HT´) künftig – unabhängig von der Wahl der Heizungsanlage – immer mindestens 30 Prozent unter dem in der Energieeinsparverordnung (EnEV) angegebenen Höchstwert liegen.

X-Liter-Häuser
Hier wird der Heizöl-Bedarf definiert. Eine sehr konkrete und plakative, allerdings auch unpräzise Bezeichnung. Oft wird für Niedrigenergiehäuser als 3-Liter-Haus geworben, dieser Wert ist aber nur mit sorgfältiger Planung und umfangreichen Maßnahmen zu erreichen. Ein Passivhaus kommt im Jahr mit weniger als 1,5 l/m² für die Heizung aus.