
Wärmestrahlung ist, neben den weiteren Methoden Konvektion und Konduktion, ein Mechanismus zum Transport von thermischer Energie von einem Ort zu einem anderen und niemals mit dem Transport von Teilchen verknüpft, sondern mit der Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen. Sie tritt im Gegensatz zu den beiden anderen Mechanismen auch im luftleeren Raum auf.
Exkurs: Konvektion
Konvektion (von lat. convehere = mittragen, mitnehmen) ist, neben den konkurrierenden Methoden Wärmeleitung und Wärmestrahlung, ein Mechanismus zur Wärmeübertragung von thermischer Energie von einem Ort zu einem anderen.
Konvektion ist stets mit dem Transport von Teilchen verknüpft, die thermische Energie mitführen. In nicht-permeablen Festkörpern oder im Vakuum kann es folglich keine Konvektion geben - man kann aber heiße oder kalte Festkörper transportieren.
Konvektion ist in Gasen oder Flüssigkeiten kaum zu vermeiden. Auch Feststoffpartikel in Fluiden können an der Konvektion beteiligt sein, siehe z.&xnbsp;B. Wirbelschicht.
Exkurs: Konduktion
Unter Wärmeleitung, auch Wärmediffusion oder Konduktion genannt, wird in der Physik der Wärmefluss in einem Feststoff oder einem ruhenden Fluid infolge eines Temperaturunterschiedes verstanden. Wärme fließt dabei (gemäß der Aussage des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik) immer nur in Richtung geringerer Temperatur. Aufgrund des Energieerhaltungssatzes geht dabei keine Wärmeenergie verloren.
Wärmeleitung ist ein Mechanismus zum Transport von thermischer Energie von einem Ort zu einem anderen, er ist niemals mit dem Transport von Teilchen verknüpft. Konkurrierende Mechanismen sind Konvektion und Wärmestrahlung.
Ein Maß für die Wärmeleitung in einem bestimmten Stoff ist die Wärmeleitfähigkeit.
Zur Berechnung von Wärmeleitung kann auch die Analogie zum elektrischem Strom verwendet werden, siehe Wärmewiderstand. Dann sind Wärmeleitfähigkeits- und Wärmekapazitätsberechnungen mit den Methoden der Elektrotechnik möglich.