Marmor

Der Heizkörper / die Marmorfläche

  • Entscheidend für die Größe der Marmorplatte und
    damit die Heizleistung derselben sind die energetischen Anforderungen, die aus der Beschaffenheit
    der Räumlichkeit, dem Zustand des Mauerwerks etc. resultieren. Hieraus lässt sich der Energiebedarf in kWh p.a. errechnen, der wiederum die Grundlage für die Dimensionierung der Heizkörper darstellt.
  • Je nach u-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient - ehemals k-Wert) der Immobilie ist mehr oder weniger an Wärme notwendig, um die Raumtemperatur / Innentermperatur der Immobilie konstant warm zu halten.

Verhältnis Raumgröße / Leisung / Größe

  • Modell IRI 100: 9 - 20 m²  = 1.000 W / 100x50x3,8 cm
  • Modell IRI 70L: 6 - 14 m²  =    750 W / 100x35x3,8 cm
  • Modell IRI   70: 6 - 14 m²  =    750 W /   75x50x3,8 cm
  • Modell IRI   50: 5 - 10 m²  =    500 W /   50x50x3,8 cm
  • Modell IRI   25: 2 -   5 m²  =    250 W /   40x30x3,8 cm.

Strahlungswärme, keine Konvektion!

  • Die Marmorplatte wird auf eine Betriebstemperatur von ca. 95°C erwärmt, um den optimalen Ausstoß an Infrarotstrahlung zu erzeugen. Diese Strahlung erwärmt alle Festkörper im Raum, die ihrerseits Wärme abgeben; maßgeblich ist nicht die abgegebene Wärme der 95°C warmen Marmorplatten!

Vorteile

  • Alle Flächen werden gleichmäßig warm.
  • Keine Luftverwirbelungen wie bei herkömmlichen Konvektionsheizungen, wo die erwärmte Luft zunächst nach oben steigt, sich an den kälteren Wänden wieder abkühlt, zu Boden sinkt, um dann am Heizkörper erneut erwärmt zu werden und wieder nach oben zu steigen.
  • Ideal für Allergiker, Rheumatiker und Asthmatiker, weil keine Verwirbelung von Staub und Bakterien stattfindet.
  • Keine Luftverwirbelungen.
  • Keine kalten Füße mehr.

Projekte 2007

  • Pic 1
  • Pic 2
  • Pic 3

 

Übersicht

Marmor

Petrographischer Begriff

Marmore sind Metamorphite (Umwandlungsgesteine), die mindestens 50 Volumenprozent Calcit, Dolomit und/oder Aragonit enthalten. Viele bestehen aus fast nur einem Karbonatmineral (d. h. sind monomineralisch). Marmore haben unter hohem Druck und/ oder hoher Temperatur eine Metamorphose erfahren. Die Kristallkörner des Calcits sind zumeist mit dem Auge erkennbar. Viele gehören zu den Paragesteinen, d. h. sie sind aus Sedimentiten (Ablagerungsgesteinen) hervorgegangen.
Eine Ausnahme bilden Marmore, die eine zweite Metamorphose durchlaufen haben und schon vorher Marmore und damit Metamorphite waren, und solche, die aus der Umwandlung von Karbonatiten entstehen. Als Karbonatit wird in der Geologie ein seltenes magmatisches Gestein bezeichnet, das mehr als 50 % Karbonatminerale enthält. Vereinzelt kommen auch in Abfolgen karbonatischer Sedimentgesteine metamorphe Bereiche vor. Eine Klassifikation der gesamten Einheit als Marmor, Dolomit oder Kalkstein ist dadurch erschwert.
Keine Marmore im petrographischen Sinne sind die „Agglo-Marmore“ sowie Kunst- und Stuckmarmore, welche von Menschenhand hergestellt werden.

Marmore sind natürliche Gesteine und können nicht künstlich hergestellt werden.