Emissionen

CO² - Emission

  • CO²-Emissionen entstehen regelmäßig bei der Verbrennung, wenn Gas oder Öl im Brenner verwendet werden, um den Wasserhaushalt für Heizsysteme klassischer Herkunft aufzuhitzen. Diese CO²-Emissionen aus den privaten Haushalten sind immerhin verhantwortlich für 75% der Emissionen, die wir derzeit weltweit verursachen.

Vergleich zu Öl und Gas

  • Durch die Erwärmung der Natursteinplatten über eine Graphitschickt entsteht "am Ort des Geschehens" keine CO²-Emission, die die Umwelt oder die Räume zuhause kontaminieren könnte. Dies ist ein aktiver Beitrag zur Reduzierung dieses bisher "notwendigen Übels", wie wir ihn als umweltfreundliche Technik verstehen.

Feinstaub - Emission

  • Der in jüngerer Vergangenheit immer mehr ins Bewusstsein gerückte Feinstaub ist als Emission ebenso ernst zu nehmen, kontaminiert er doch die Umwelt ähnlich negativ. Da das Natursteinkonzept keine verschleissenden Komponenten enthält, fällt auch im Haus kein Feinstaub an.

Fazit

  • Fehlende Verschleissteile wie auch fehlende Verbrennung von Brenntstoffen zur Erhitzung des Wasserkreislaufes sorgen dafür, dass die Graphitherm-Produkte guten Gewissens ohne schädliche Emissionen eingesetzt werden können. Dies fördert die Umwelt wie auch das persönliche Wohlempfinden.

Projekte 2009

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Übersicht

Energiestandards

Typisierungen von Häusern unter energetischen
Gesichtspunkten

Niedrigenergiehaus
Um den Standard Niedrigenergiehaus zu erreichen, dürfen 70 kWh/(m²a) Heizwärmebedarf nach der seit 1. Februar 2002 in Deutschland geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV) nicht überschritten werden. Diese Verordnung ist seit dem 1. Januar 2009 überholt, da der Energiestandard auf KfW-60-Basis gesenkt wurde.

Passivhaus
Der Standard Passivhaus oder Minergie-P-Standard, legt einen Heizwärmebedarf von maximal 15 kWh/(m²a), Primärenergiebedarf, einschließlich des Haushaltstroms, von unter 120 kWh/(m²a) fest. Der Flächenbezugswert ist die beheizte Wohnfläche. Der Schweizer Minergie-P-Standard weicht leicht von den Anforderungen des Passivhauses ab.

Nullenergiehaus
Der Nullenergiehaus-Standard kommt im Jahresmittel ohne Netto-Energiebezug von außen aus.

Plusenergiehaus
Beim Plusenergiehaus-Standard erfolgt im Jahresmittel eine Netto-Energielieferung nach außen. Ein solches Haus ist dazu mit zahlreichen Solarzellen zur Stromerzeugung ausgestattet; weitere Anlagen sind Sonnenkollektoren, Wärmerückgewinnung und Erdwärmeübertrager. Ein erster Prototyp von Rolf Disch, das „Heliotrop“, wurde 1994 in Freiburg im Breisgau errichtet. Seit 2000 plante und realisierte Disch darüber hinaus eine Siedlung mit 59 Plusenergiehäusern, ebenfalls in Freiburg, in der sogenannten Solarsiedlung.

KfW-40
Der Jahres-Primärenergiebedarf für Warmwasser und Heizung Qp" liegt bei weniger als 40 kWh/(m²a), der Flächenbezugswert ist die Gebäudenutzfläche. Bei KfW-40-Häusern muss der spezifische Transmissionswärmeverlust (HT´) immer mindestens 45 Prozent unter dem in der Energieeinsparverordnung (EnEV) angegebenen Höchstwert liegen. Der Standard ist nach der KfW-Förderbank benannt.

KfW-60
Der Jahres-Primärenergiebedarf für Warmwasser und Heizung Qp" liegt bei weniger als 60 kWh/(m²a), der Flächenbezugswert ist die Gebäudenutzfläche. Bei KfW-60-Häusern muss der spezifische Transmissionswärmeverlust (HT´) künftig – unabhängig von der Wahl der Heizungsanlage – immer mindestens 30 Prozent unter dem in der Energieeinsparverordnung (EnEV) angegebenen Höchstwert liegen.

X-Liter-Häuser
Hier wird der Heizöl-Bedarf definiert. Eine sehr konkrete und plakative, allerdings auch unpräzise Bezeichnung. Oft wird für Niedrigenergiehäuser als 3-Liter-Haus geworben, dieser Wert ist aber nur mit sorgfältiger Planung und umfangreichen Maßnahmen zu erreichen. Ein Passivhaus kommt im Jahr mit weniger als 1,5 l/m² für die Heizung aus.